• Die Spermienqualität hängt von verschiedenen Umwelteinflüssen ab.

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  • Folsäure hat einen positiven Einfluss auf die Spermienqualität.

Folsäure – nicht bloss ein «Frauenthema»

Spermien sind sehr empfindlich und reagieren auf schädliche Umwelteinflüsse wie Rauchen, Alkohol oder eine unausgewogene Ernährung. Die Qualität des Samens kann daher von Mann zu Mann stark schwanken. Folsäure trägt dazu bei, dass die Spermien gesund und beweglich bleiben.

Experten warnen vor einer «Spermienkrise». So umschreiben sie die Tatsache, dass die Spermienqualität in den vergangenen Jahren deutlich abgenommen hat. Das liegt unter anderem auch an der unausgewogenen Ernährung vieler Männer. Die gute Nachricht: Auch die Herren der Schöpfung können vom Lebensvitamin Folsäure profitieren, denn wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass sich durch die kombinierte Einnahme von Folsäure und Zink die Anzahl Spermien um über 70 Prozent steigern lässt. Man(n) kann also entweder auf Lebensmittel mit viel Folsäure und Spurenelementen oder auf ein Multivitamin-Präparat zurückgreifen.

Ausserdem hat Folsäure einen positiven Einfluss auf die Spermienqualität. Das heisst, bei einer ausreichenden Folsäure-Versorgung weisen weniger Samenzellen Defekte im Erbgut auf als bei einem Folsäure-Mangel. Um die richtige Therapie zur Optimierung der Spermienqualität zu wählen, empfehlen Experten, im Vorfeld ein Spermiogramm zu erstellen.