• Gut ein Drittel der Schweizerinnen und Schweizer sind von Allergien betroffen.

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  • Die Pollenallergie ist die häufigste allergische Erkrankung.

Allergien – die neue Volkskrankheit?

Allergien sind in der Schweiz auf dem Vormarsch: 35% der Schweizer Bevölkerung sind auf Allergene sensibilisiert und weisen damit eine Allergie-bereitschaft auf. Ungefähr 20 bis 25% haben bereits allergische Symptome gezeigt. Diese Zahlen sind während der letzten Jahre kontinuierlich gestiegen – ein Ende ist nicht in Sicht.

Alleine von der Pollenallergie, umgangssprachlich Heuschnupfen genannt, sind rund 15 bis 20% der Bevölkerung betroffen. Damit ist die Pollenallergie die häufigste allergische Erkrankung in unseren Breitengraden. Die Veranlagung zum Heuschnupfen wird in vielen Fällen vererbt. Vereinzelt entwickelt sich die Allergie auf bestimmte Pollen aber auch erst in späteren Lebensphasen. Die Beschwerden wie Niesattacken, juckende und tränende Augen oder Fliessschnupfen beginnen meist ab dem Schulalter. Der Grund für diese Symptome ist, dass bei Allergikern durch das Einatmen oder den direkten Kontakt mit Pollen Histamin ausgeschüttet wird. Dieser Stoff wiederum führt zu Entzündungen der Bindehaut und der Nasenschleimhaut.